Konzept - Stadtraum

Wohnbebauung und Filmkulturzentrum Priesterhausgarten, Salzburg

Stadtraum – Der Zugang zu Filmkulturzentrum und Kunstquartier erfolgt über ein verlängertes “Fabergässchen” und spannt so eine neue stadträumliche Situation auf. Das Café des Kinos öffnet sich zu einem gemeinsamen Platz, einem attraktiven Freiraum für beide Veranstaltungszentren. Die denkmalgeschützte Feuermauer des Lorettoklosters mit der Grotte bleibt freigestellt und erlebbar. Der durchgrünte Hof wird räumlich definiert und komplettiert, die Zufahrt zur Garage von den Wegen für Fußgänger getrennt. Die komplexen räumlichen Zusammenhänge des Kinos übersetzen sich in die Topografie des Grünraums.

Kino – Der Vorbereich des Kino-Eingangs liegt geschützt im Seitengässchen. Das Foyer wirkt als ebenerdiger, einladender, zentraler Verteil-Raum zu Sälen, Medienraum und Cafè mit Galerie. Die alte Stadtmauer wird im großen Saal spürbar und erlebbar.

Wohnen – Das attraktive Wohnen kragt über die Stadtmauer, durch die Struktur der zweigeschoßigen Wohnungen wird die Ausrichtung zum südseitigen, grünen Hofraum optimal genutzt. Der nordostseitige Baukörper orientiert seine Wohnungen ausschließlich nach Südwest, ergibt einen optimalen Sichtschutz für den Klausurgarten sowie ein prägnante außenräumliche Trennung zwischen den beiden Höfen.

 

März 2012
Wettbewerb

ARGE mit Schwarzenbacher Architektur ZT GmbH

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